Seit 1995 in Kiel und Flensburg – für meine Mandanten

Ihre Fachanwältin für Familienrecht –
wie darf ich Ihnen helfen?

Unterhaltsfragen, die sich Ehegatten stellen:

Habe ich Anspruch auf Unterhalt in der Trennungsphase? (Trennungsunterhalt)
Besteht nach der Scheidung noch Anspruch auf Unterhalt? (Geschiedenenunterhalt)
Wie berechnet sich der Trennungs- und Geschiedenenunterhalt?

Die unterhaltsrechtliche Absicherung eines Ehegatten unterscheidet sich nach bestimmten Zeitabschnitten:

  1. Während der ehelichen Lebensgemeinschaft (Familienunterhalt)
  2. Innerhalb der Trennungsphase bis zur rechtskräftigen Scheidung (Trennungsunterhalt)
  3. Nach rechtskräftiger Scheidung (Geschiedenenunterhalt in Ausnahmefällen)

Während der ehelichen Lebensgemeinschaft (1) haben die Ehegatten grundsätzlich einen wechselseitigen Anspruch auf Familienunterhalt. Es sei denn, der nicht erwerbstätige Ehegatte kann seinen Unterhalt selbst verdienen. Ob das der Fall ist, wird an seinen persönlichen Verhältnissen gemessen. Eine frühere Erwerbstätigkeit kann hierfür maßgeblich sein. Berücksichtigt werden außerdem die Dauer der Ehe und die wirtschaftlichen Verhältnisse des Ehegatten.

Habe ich Anspruch auf Unterhalt in der Trennungsphase?

Für jede Scheidung ist der Nachweis eines Trennungsjahres erforderlich (Wie ist der Ablauf einer Scheidung?). Während des Trennungsjahres (2) sollen beide Ehegatten laut Gesetzgeber möglichst wie zuvor leben können und die Zeit des Getrenntlebens als Überlegungsphase nutzen. Damit dies sichergestellt ist, kann der wirtschaftlich schwächere oder nicht erwerbstätige Ehegatte von dem anderen einen Trennungsunterhalt einfordern. Der Anspruch auf Trennungsunterhalt ist meist bis zur rechtskräftigen Scheidung gegeben.

 

Besteht nach der Scheidung noch Anspruch auf Unterhalt?

Seit der Unterhaltsrechtsreform gilt der Grundsatz der Eigenverantwortung. Das bedeutet, dass ab Rechtskraft der Scheidung (3) dem bedürftigen Ehegatten nur ausnahmsweise ein Anspruch auf Geschiedenenunterhalt zusteht (unter den Voraussetzungen der §§ 1569 ff. BGB). Ein nachehelicher Unterhaltsanspruch kann bei der Betreuung eines Kindes gegeben sein. Der Anspruch auf den sogenannten Betreuungsunterhalt ist bis auf drei Jahre nach der Geburt des Kindes gültig, danach ist zu prüfen, ob im jeweiligen Einzelfall eine Verlängerung möglich ist.

Wie berechnet sich der Trennungs- und Geschiedenenunterhalt?

Da der Trennungs- und Geschiedenenunterhalt dem Kindesunterhalt nachrangig ist, wird bei der Berechnung – sofern gemeinsame Kinder vorhanden sind – der Kindesunterhalt vorab vom unterhaltsrechtlich relevanten Einkommen abgezogen. Dies gilt auch für den Fall, dass mehrere Kinder unterhaltsberechtigt sind.

Daneben sind auch die eigenen Einkünfte des unterhaltsberechtigten Ehepartners maßgebend für die spätere Berechnung von Ansprüchen, die sich an die Kriterien für die Berechnung von Kindesunterhaltsansprüchen anlehnt. Anders als beim Kindesunterhalt finden jedoch beim Trennungs- und Ehegattenunterhalt auch ehebedingte Schulden Berücksichtigung, sofern diese tatsächlich monatlich zurückgeführt werden.

Eine Trennungsphase ist eine emotional schwierige Zeit, in der viele Herausforderungen auf Sie zukommen. Nicht zuletzt geht es darum, das Sorgerecht für die Kinder neuzuordnen und die eigene finanzielle Situation zu klären.

Die Berechnung des Unterhaltes ist von vielen Faktoren abhängig und ich freue mich darauf, Sie bei Ihrem Fall zu unterstützen. Kontaktieren Sie mich gerne telefonisch oder direkt über diese Webseite für eine kostenfreie Ersteinschätzung Ihrer Lebenssituation.

 

Ansprüche & Verpflichtungen
Kommen Unterhaltsverpflichtungen auf mich zu und wie fallen diese aus?

Kindesunterhalt
Was hat es mit der Düsseldorfer Tabelle auf sich?
Kann man mich zur Unterhaltszahlung zwingen?

Geschiedenenunterhalt
Habe ich Unterhaltsansprüche im Scheidungs- oder Trennungsfall?
Welche wären das?

Elternunterhalt
Wie berechnen sich Unterhaltsleistungen?
Ab wann werde ich dazu in die Pflicht gezogen?

Kontaktieren Sie mich gerne für eine kostenfreie Ersteinschätzung Ihrer Lebenssituation.

Rechtsanwältin Frauke Hassel-Schmitz 
Fach­an­wäl­tin für Fa­mi­li­en­recht und zer­ti­fi­zier­te
Me­dia­to­rin, seit 1995 als Rechts­an­wäl­tin rund um Kiel und Flensburg tä­tig.

Als langjährige Rechtsanwältin mit Fachgebiet Familienrecht und zertifizierte Mediatorin blicke ich auf mehr als drei Jahrzehnte Berufserfahrung zurück, die mir ermöglichen, Sie in Ihrem individuellen Fall sowohl umfassend und einfühlsam zu beraten als auch zielsicher und kompetent zu vertreten, sei es vor Gericht oder in einer außergerichtlichen Streitschlichtung.

Die Erfahrung hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, Konflikte wie Scheidungen und Trennungen möglichst einvernehmlich und ohne Streit über die Bühne zu bringen. In der Vermittlung zwischen Streitparteien liegt ein Schwerpunkt meiner Tätigkeit als Rechtsanwältin und Mediatorin.

Mit mir haben Sie in Rechtsangelegenheiten eine vertrauensvolle und zuverlässige Partnerin an Ihrer Seite.

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